In Extremo auf „Kunstraub“-Tour in der Swiss Life Hall

In Extremo 26.10.2013 Swiss Life Hall LCAm Samstag, den 26. Oktober 2013 gastieren In Extremo im Rahmen ihrer Tour zum aktuellen Album „Kunstraub“ in der hannoverschen Swiss Life Hall. Als Support haben sie die Deutschrocker von Hassliebe dabei, deren Album „Sklave der Neuzeit“ gute Kritiken in den einschlägigen Online-und Print-Musikmagazinen eingeheimst hat.

Hassliebe haben sich als gute Supportband bereits so etwas wie einen Namen gemacht, waren sie doch schon mit Szenegrößen wie den Toten Hosen oder Edguy auf Tour. Sie haben dabei immer wieder mit überraschenden Arrangements und unkonventionellem Stil von sich reden gemacht, da sie die Klischees der Neuen Deutschen Härte weitgehend umfahren, um statt dessen mit Pop-Klängen innerhalb der Rock-Struktur aufzuwarten. Damit haben In Extremo sich eine äußerst interessante Support-Band ausgesucht und man darf gespannt sein, welchen Eindruck Hassliebe beim hannoverschen Publikum hinterlassen.

In Extremo muss man wohl heutzutage nicht mehr vorstellen. Eine Band, deren aktuelles Album „Kunstraub“ sofort auf Platz 2 der Deutschen Album-Charts stürmte, dürfte im kollektiven Mainstreamgedächtnis deutscher Musikfans nachhaltig verankert sein. Für all jene, die mit der Band bzw. ihrer Musik bislang dennoch keinen Kontakt hatten, hier ein Auszug aus dem Pressetext:

„Zu Beginn von In Extremo, Mitte der 90er, bestand die Gruppe noch aus zwei Teilen, einer Mittelalter- und einer Rockfraktion. 1998 verschmolzen beide Teile zu einer Band. Gemeinsam nahmen sie bislang elf Studioalben sowie vier Live-CDs/DVDs auf. Die Werke „Sieben“ (2003), „Sängerkrieg“ (2008) und „Sterneneisen“ (2011) wurden mit Gold prämiert. Die beiden letztgenannten stiegen zudem auf Platz eins in die Media Control Charts ein. Die DVD „Am goldenen Rhein“ wurde außerdem mit Platin ausgezeichnet.“*

Die Entstehungsgeschichte des aktuellen Werkes „Kunstraub“ wurde von der Band auch gut wiedergegeben:

„Bei seiner frühmorgendlichen Presseschau an einem Oktobertag im Jahre 2012 fiel Dr. Pymonte folgende Meldung ins Auge: „Spektakulärer Kunstraub in Rotterdam: sieben Meisterwerke wurden gestohlen – darunter Bilder von Picasso, Monet und Matisse. Der Wert der geraubten Gemälde ist unschätzbar, auf dem freien Markt sind sie kaum verkäuflich.“ Damit war dem Harfenisten, Hackbrettspieler und Dudelsackbläser klar, wie das neue Album seiner Band In Extremo heißen müsse: „Kunstraub“. Die übrigen Mitglieder stimmten augenblicklich zu. Zum einen weil es sich bei den Berlinern um eine Gruppe höchst kunstsinniger Herren handelt, zum anderen weil sie die magische Zahl Sieben aufhorchen ließ. Bestehen In Extremo nicht aus sieben Mitgliedern? Trug nicht ihr eigenes Goldalbum von 2003 den Titel „Sieben“? Dazu zählt man nicht umsonst sieben Wochentage, sieben Sinne und sieben Weltwunder. Prompt war auch klar, wie das Cover ihres neuen Albums aussehen soll: Sieben Porträts aus der Werkstatt von Rembrandt, in die das Konterfei eines jeden einzelnen In-Ex-Mitglieds hineingemalt wird. Angefertigt wurden diese Meisterwerke von den russischen Brüdern Posin, echte Originale unter den Kunstfälschern, die ihre weltberühmte Werkstatt in Berlin-Neukölln betreiben.

Die Faszination für die feinsinnigen Gentleman-Gauner ließ Dr. Pymonte dazu noch einen Liedtext namens „Kunstraub“ dichten. „So ein Coup hat mit Verstand und Finesse zu tun“, ruft das schwergewichtige Multi-Talent, „das waren keine 20-jährigen Dumpfbacken. Hier handelt es sich um Kunstexperten, Schlitzohren mit Geschmack.“ Herumtreiber, Galgenvögel und Hallodris haben es den modernen Spielleuten schon immer angetan. Mit „Lebemann“ setzen sie den Außenseitern ein weiteres Denkmal auf dem neuen Album. „Der „Lebemann“ ist so ein Typ, der keinen Knopf in der Tasche hat und trotzdem die ganze Welt bereist. Seine Rechnungen zahlen die Damen“, lacht Vokalist Micha Rhein alias Das Letzte Einhorn. „Solche Burschen erzählen dir, sie seien Pilot und Tiefseetaucher“, zitiert Rhein aus dem Song, von dem so manch Hochstapler noch was lernen kann. „Wege ohne Namen“ handelt davon, dass eine Rockband sich weiter bewegen und entwickeln muss. „Die Straße ist unsere Heimat und der Weg ist das Ziel“, sagt Dr. Pymonte, „mit Stagnation kommen wir nicht vorwärts.“ In dem melancholischen „Gaukler“ geht es um die Tristesse hinter den Kulissen, um die Einsamkeit des Clowns nach der Vorstellung, um das verwitterte Karussell auf dem verfallenen Jahrmarkt, der schon lange keine Kinder mehr erlebt hat.“*

Zu guter Letzt geben die Musiker noch einen Einblick ins Studio und damit ein wenig Hintergrund zur Produktion von „Kunstraub“:

„Die Musik von „Kunstraub“ stammt zum Großteil von Gitarrist Basti Lange (alias Van Lange), der mit einer Menge Ideen und Skizzen im Gepäck in die Prinzipal Studios von Münster zog. Wieder einmal saß das bewährte Produzententeam aus Jörg Umbreit und Vince Sorg  (u. a. Die Toten Hosen) auf den Produzentensesseln. „Angefangen habe ich in meinem Berliner Studio“, berichtet Lange. „Da entwickelte ich erste Ideen auf dem Computer. Die schickte ich an Trommler Specki (Florian Speckardt) und Bassist Kay (alias Die Lutter). Die antworteten mir, was sie daran gut oder schlecht fanden.“ Mit den gemeinsam erarbeiteten Skizzen ging es nach Münster, wo Dudelsäcke, Nyckelharpa, Hackbrett, Harfe aufgenommen und die bereits begonnenen Gesänge komplettiert wurden.

Einige Songs enthalten überraschend harte Teile, die in Richtung Thrash Metal weisen. Schlagzeuger Specki demonstriert mehrfach, dass er auch das dynamische Double Bass Drum-Spiel beherrscht. Saitengebieter Basti macht deutlich, dass er u. a. Fan von harten Riffs der Marken Prong und Helmet ist. Die derberen Songteile wechseln sich mit melodiösen Folk- und Mittelalter-Parts ab. Hier zaubert die Dudelsack-Fraktion aus Marco Zorzytzky (Flex der Biegsame) und Boris „Yellow“ Pfeiffer pure In-Ex-Ekstase aus den Beuteln. Und natürlich gibt es auch Mitsing-Hymnen wie etwa „Alles schon gesehen“ und „Himmel und Hölle“, die Fans zum sofortigen Mitschmettern einladen.“*

Die hannoverschen In Extremo-Fans erwartet also eine heiße Show, bei der die Band wie man es von ihr gewohnt ist, alles geben wird. Der Termin hat außerdem einen weiteren Vorteil für die Fans: Da in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden, können Sie nach dem Konzert sogar noch länger feiern.

Präsentiert wird die Tour von Metal Hammer, EMP „Rockinvasion“, Sonic Seducer, Piranha und www.emp.de

Wer? In Extremo auf Kunstraub Tour mit Hassliebe als Support

Wo? Swiss Life Hall

Wann? Einlass: 19:00h Beginn: 19:45h

Wieviel? VVK: 37 € zzgl. aller Gebühren   AK: nach Aushang

Links

www.inextremo.de
www.hassliebe.de

Tickets

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* alle kursiv gehaltenen Zitate und das Foto sind dem Pressetext auf http://www.livingconcerts.de/konzerte/2013.10.26-in-extremo.html entnommen!

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Über Steve

Steve Palaser ist Freier Journalist & Übersetzer DE - EN, EN - DE Mehr Info unter dem Button "Unser Team" oder bei Google - da er zumindest deutschlandweit der Einzige mit diesem Namen ist! Ein echtes Unikat!

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