Wasser marsch! Wasserfilm Waterscope Lines feiert Premiere

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So ganz stimmt die Überschrift zwar nicht, denn der Film wurde bereits international auf Filmfestivals gezeigt, jedoch fehlte eine offizielle Premiere in der Stadt bislang, in der Filmemacher Carsten Aschmann lebt und wo er auch große Teile des Filmmaterials gedreht hat. Dies holte Aschmann am Sonntag, den 1. September 2013 mit einer originellen Idee nach. Da das Thema des Films Wasser ist, gab er den Premieregästen die Möglichkeit, vor der Filmvorführung, die im Anderter Schützenhaus stattfand, eine kurze Schifffahrt mit der MS Futurum inklusive Schleusung auf dem Mittellandkanal zu machen, damit die Gäste sich so im Vorfeld selbst ein wenig mit dem Thema Wasser auseinandersetzen konnten.

Es gab zwei Vorstellungen am Sonntag, beide jeweils mit Schifffahrt und die beiden Schifffahrten waren ausgebucht. Die Futurum fuhr einmal in den Yachthafen, drehte dort und fuhr dann in die Hindenburgschleuse, wo die Gäste dann nach der Schleusung am Oberwasser entlassen wurden, um zum Schützenhaus zu gehen. Der Kapitän der Futurum erzählte allerlei Wissenswertes über den Mittellandkanal und die Schleuse, darunter auch Geschichtliches. Da auch das Wetter mitspielte, war dies ein optimaler Einstieg in die Premiere.

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Bevor der Film gezeigt wurde, hielt Volker Siebel vom Kino im Sprengel eine kleine Laudatio und stimmte das Publikum auf den Film ein. Der Film, welcher als essayistisches Werk bezeichnet werden kann, zeigte das Wasser in vielen Facetten. Von den Fontänen in den Herrenhäuser Gärten über den größten Wellenkanal der Welt im Forschungszentrum Küste in Garbsen, Bildern aus dem Zoo, von der Hindenburgschleuse, dem Mittellandkanal, der Leine bis hin zu Klärwerken, Talsperren und Staudämmen reichte die filmische Collage, die unterlegt war mit Musik und deutschen Sprachsamples, die sich mit dem Thema Wasser beschäftigen und aus diversen Filmen entnommen wurden wie z.B. The Abyss.

Doch es ist schwierig, die Kraft des Films zu beschreiben, man sollte ihn selbst gesehen haben. Dieser Meinung war auch das Premierenpublikum. Carsten Aschmann beantwortete nach dem Film noch einige Fragen des Publikums, dann ging auch schon die zweite Vorstellung los. Alles in allem muss man Volker Siebel zustimmen, der in der Laudatio über Aschmann sagte: „Er ist Hannovers bestgehütetes Geheimnis. International erhalten seine Filme Anerkennung und Preise, nur hier kennt ihn kaum jemand….“ Dies beweist einmal mehr, dass Hannover eine Stadt mit vielen Kreativen ist, die sich sogar mit Hannover verbunden fühlen, dies aber der breiten Öffentlichkeit kaum bewusst ist

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