Wasserball Europa Cup-Viertelfinale in Hannover

Rückspiel im Europa Cup Viertelfinale für Waspo 98

Ungarn ist eine der absoluten Wasserballnationen der Welt. Genau das zeigte sich deutlich im Hinspiel als Szeged gegen Hannover mit 9:3 gewann.

Die Gäste mussten gar nicht groß aufspielen – hatten sie doch 6 Tore Vorsprung aus dem ersten Spiel. Waspo wirkte leicht verunsichert und zurückhaltend. Nach gespielten acht Minuten hatte Szeged den Vorsprung sogar noch ausgebaut, 2:4 (Zwischenstand 13:5).

Das zweite Viertel war ganz nach den Vorstellungen der Hannoveraner. Nahezu jeder Angriff wirkte sich auf das Ergebnis aus. Die Abwehr war deutlich sicherer als im vorigen Spielabschnitt. Zur Pause stand es 7:5 (Zwischenstand 14:8) für Waspo.

Wenn Hannover weiter international spielen will musste so langesam ein Wunder geschehen. Im dritten Viertel spielten auch die Gäste wieder mit. Viele Tormöglichkeiten wurden von Spielunterbrechungen unterbunden. Waspo konnte aber diesen Spielabschnitt wieder für sich entscheiden. 11:8 stand auf der Anzeige (Zwischenstand 17:14).

Waspo hatte es nun in der Hand. Drei Tore fehlten noch um ein 5-Meter-Werfen zu erzwingen. Vier Tore würden sogar für ein direktes Weiterkommen reichen. Die Hannoveraner setzten alles daran zu punkten. Leider gelangen nur noch zwei Tore zum Endstand von 13:8 (16:17) und damit zieht Szeged ins Halbfinale ein.

Waspo gelingt fast die Sensation gegen eine der besten Wasserbalmannschaften der Welt. Vielleicht gibt es nächstes Jahr eine Revanche.

Weiterführende Links:

Waspo 98

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Frank Mandrella

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