Erste „Nacht der Gastronomie“ – Hannovers bestes Restaurant und beste Bar bekommen Preise

Was hat Hannovers Gastronomie-Szene zu bieten? Welche Betriebe sind so gut, das sie einen Preis vedienen? Geehrt wurden einige dieser Betriebe bei der neuen „Nacht der Gastronomie“ am 4. März 2019, die die Nachfolgeveranstaltung des „Festival der Sinne“ ist. Abgehalten wurde die Nacht nach wie vor im Kuppelsaal des HCC. Dabei wurde das  „Restraurant des Jahres“, die  „Bar des Jahres“ un das „Beste neue Konzept“ der Stadt ausgezeichnet. Eine Experten-Jury unter dem Vorsitz des Restaurantkritikers Hannes Finkenbeiner, Marcus Heering (arbeitete für Eckart Witzigmann), Karl-Heinz Bandow (Meisterkoch der Deutschen Messe AG)  und Jörg Lange (Küchenchef und DEHOGA-Vorsitzender) sowie 10.000 Zeitungsleser haben in einer sechswöchigen Auswahlphase 20 ausgewählte Lokale bewerten können.

Dummy Lab

Auch wenn es die erste „Nacht der Gastronomie“ war, hat die Veranstaltung Tradition. Viele Jahre als Gastroball bekannt, firmierte sie zuletzt unter dem Namen „Festival der Sinne“, organisiert vom damaligen Veranstalter Stephan Kwiecinski. Das Festival war vorwiegend als Familientreffen der Branche konzipiert. Prominent das damalige Event allemal in der Gastro-Szene. Prominenz war auch jetzt auf und vor der Bühne Trumpf an diesem Abend mit 2500 geladenen Gästen: Locker moderierte die Gute Laune in Person, die TV-Moderatorin und Autorin Ruth Moschner die Preisverleihung und die darauf folgende Bühnenshow. Fernsehkoch Nelson Müller referiete über die schnellen Trends der Branche. „Wir müssen mehr abfeiern, was wir vor der Haustür haben“, verteidigte Müller die qualitätsbewusste regionale Küche. Varieté-Akrobaten der „Dummy Lab“-Show aus dem GOP zeigen anschließend ihr Können an einer Schaufenster-Puppe. Im Foyer gab es Königsberger Klöpse, Schöpfcurry-Wurst, rohen Keksteig im Eisbecher und Jungrind in Craftbeer-Pfeffer-Soße. Während die Besucher diese kulniarischen Höhepunkte probieren durften, bat der Berliner Techno-DJ Fritz Kalkbrenner mit seinen Beats auf die Tanzfläche.

(v.l.n.r.): Ronny Spaniel und Frank Ochotta vom „La Rock“

Das Team der „Lieblingsbar“ – (2.v.l.: Manuek Mauritz)

Gewinner für das „Beste Konzept“ wurde das gemütliche, im Barock- und Kunstelementen eingerichtete La Rock der Betreiber Ronny Spaniel und Frank Ochotta in der Nähe des Lister Moltkeplatzes.  Die Auszeichnung für die  „liebste“ Bar des Jahres bekam die Lieblingsbar, die am neu gestalteten Herrenhäuser Markt 2017 in der Ladenzeile  eröffnet wurde. Die Bar hat dem gastronomisch bislang eher unterrepräsentierten Stadtteil Leben eingehaucht. Inhaber Manuel Mauritz nahm die gläserene Auszeichnung  entgegen. Als das „Restaurant des Jahres“ wurde das Aresto vom Gastronom Feyzi Ekinci von der Jury gewählt: Tradition trifft auf Innovation. Mit diesen beiden Attributen lässt sich wohl am besten das Aresto am Rande der Altstadt beschreiben. Zwei Jahre nachdem Betreiber Feyzi Ekinci sein griechisch-mediterranes Restaurant aufwendig neu gestaltet hat, wurde sein Lokal bei der Leserwahl als Bestes Restaurant ausgezeichnet. Bereits seit 1990 bietet das Aresto als etablierte Adresse am Leineufer hohe Qualität. Mondäne Kronleuchter und ein frisches Flair sorgen dafür, dass sich das Traditionslokal auch weiterhin als erste Adresse am Hohen Ufer beweisen kann.

Aresto-Chef Feyzi Ekinci (l.) präsentiert stolz seinen Preis.

Text&Fotos: ©Frank Mandrella

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Frank Mandrella

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Über Frank Frank Mandrella ist Freier Journalist & & Illustrator. Mehr Info unter dem Button "Unser Team" oder bei Google & den Social Media

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